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Tag der freien Schulen 2018

Am Tag der Freien Schulen besuchen Abgeordnete des Stuttgarter Landtags Schulen in nichtstaatlicher Trägerschaft, um im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern aus ihrem politischen Leben zu erzählen.

Dieses Jahr kam Julia Philippi, CDU, in unsere 10a und berichtete von ihren Aufgaben als Kreis- und Landtagsabgeordnete.
Schnell wurde für unsere Zehner klar: Das Arbeitspensum der Galeristin für zeitgenössische Kunst, das Pendeln zwischen Land- und Kreistag, ihre Aufgaben im Petitionsausschuss sowie im entsprechenden Gremium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist nichts für Müßiggänger! Plenarsitzungen, parlamentarische Abende und Frau Philippis Engagement im Wahlkreis füllen den Terminplan und verdeutlichen, dass politische Akteure besondere Antriebsfedern für ihre Tätigkeit brauchen.

Im Fall von Frau Philippi wurde das Interesse für Politik bereits im Elternhaus geweckt. Der Großvater war in der Nachkriegszeit Regierungspräsident für den damaligen Bezirk Hessen-Pfalz, die Mutter Quereinsteigerin als Kandidatin für den Landtag und Bevollmächtigte fürs Saarland in der Bundesversammlung. So mag man - auch angesichts der aktuellen Debatte über den geringen Frauenanteil im Bundestag - darüber schmunzeln, wie Julia Philippi zur aktiven Politik kam: Am Rande eines Fußballfeldes, als Zuschauerin eines Spiels ihres Sohnes. Dort wurde nämlich ihr Mann angesprochen, ob er sich nicht ein Engagement für die CDU vorstellen könne... Dieser verwies auf die viel größere politische Versiertheit seiner Frau, und so nahm die politische Karriere ihren Anfang.

Während der Stunde ging die CDU-Abgeordnete bereitwillig auf alle Fragen der 10a ein. Warum CDU? Christliches Elternhaus, breites inhaltliches Spektrum einer Volkspartei. Wie eng die Kooperation mit den anderen Fraktionen im Landtag? Offen, freundlich, höflich, seit Einzug der AfD etwas rauerer Umgangston. Frauenquote in der CDU? Bereits die Wahllisten müssten paritätisch angelegt werden. Bundesweit einheitliches BIldungswesen? Schwierig wegen Kulturhoheit der Länder. Radikale Kunst am Kreis? Wanderausstellung als Schnittstelle zwischen Kunst und Politik zur Förderung der Künste.

Das Schönste an ihrer Tätigkeit seien die Begegnungen mit  vielen verschiedenen Menschen, so wie an diesem Tag der Freien Schulen.

Vielen Dank an Herrn Kuhn, der unserer 10a diesen Einblick in den politischen Alltag ermöglichte!

Im persönlichen Gespräch mit Herrn Rahn zeigte sich Frau Philippi von unserer 10a beeindruckt. Auch das pädagogische Konzept des PGW, das als Ganztagsgymnasium in der baden-württembergischen Schullandschaft eine Rarität darstellt, wurde thematisiert. Herr Rahn empfand den Besuch der CDU-Abgeordneten als vollen Erfolg: „Persönliche Begegnungen sind stets hilfreich. Sei es, um Jugendliche zu bewegen, sich für Politik zu interessieren oder um einen Einblick in vorhandene Strukturen zu gewinnen." 

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