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Kloster Lorsch 23

Ein Bericht von Emma Kuhn und Emma Martin, 7a 

Am 14. 3. 23 gingen die Klassen 7a und 7b mit Herrn Rittinger, Herrn Wolff und Frau Eberhardt ins Freilichtlabor Lauresham.

Wir versammelten uns zu Schulbeginn und gingen dann um 20 nach 8 los zum Bahnhof. Schon kurz nachdem wir losgelaufen waren, verließ uns ein Teil der Gruppe an der Ampel ;). Doch sie holten uns wieder ein und wir erreichten den Bahnhof. Während wir auf den Zug warteten, spürte man schon die Aufregung und freudige Erwartung in der Gruppe. Um 8.45 Uhr fuhren wir dann los. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Ziel - Lorsch. Mit Vorfreude liefen wir los und kamen nach kurzer Umorientierung am Besucherzentrum an. Dort wurde erstmal ausführlich gefrühstückt. 

Danach wurden wir aufgeteilt in zwei Gruppen in zwei Räume geführt, in denen wir unsere Sachen ablegten und das Gelernte aus dem Geschichtsunterricht beweisen konnten. Um 10.10 Uhr begann dann die Führung durch das nachgebaute Modell eines karolingerzeitlichen Herrenhofs zu Zeiten Karl des Großen (ca. 800 n. Chr.) Bevor die Führung begann, zeigte uns die Gruppenleiterin ein Modell eines Freilichtlabors, welches wir später dann draußen noch entdecken konnten.
Die Führung ging ca. eineinhalb Stunden und wir konnten viele verschiedene Häuser besuchen. In der Siedlung, die wir bestaunen konnten, lebten früher 35 bis 40 Menschen. Die meisten davon waren unfreie Bauern. Ein Zaun aus Holz umgab die Siedlung zum Schutz vor wilden Tieren. Außerhalb befanden sich die Werkstätten und die Gehege der Tiere, innerhalb des Zaunes die Wohnhäuser. In den meisten Häusern befand sich ein Basaltstein, der eigentlich nicht in Lorsch vorkommt, zum Mahlen von Getreide. Das konnten wir auch selbst ausprobieren. Wir bemerkten, wie mühsam das war und bewunderten die Menschen von früher, die das jeden Tag machen mussten.
Vom Wind und der Kälte durchgeschüttelt, kamen wir zurück in den Raum, in dem wir unsere Sachen abgestellt hatten, aßen einen Bissen und fingen mit dem Töpfern an. Beim Töpfern der Kerzenhalter kamen viele kreative Ergebnisse heraus und schließlich, nach einer halben Stunde, machten wir uns ans Kerzenziehen. Nach einer weiteren halben Stunde waren wir auch damit fertig. Wir konnten am Ende feststellen, dass jede Kerze mit Halter einzigartig und wunderschön geworden ist. Währenddessen konnte die andere Gruppe im anderen Raum Lippenbalsam und eine Heilsalbe herstellen, wie sie auch im Mittelalter hergestellt und genutzt wurden.
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Anschließend liefen wir zusammen in Richtung Innenstadt und besuchten die Ruinen des Kloster Lorschs, welches von einer schönen Parkanlage umgeben ist. Während wir unser leckeres Eis aus dem Eiscafe Elisa aßen, fing es leider an zu regnen. Nachdem wir fertig waren, liefen wir zum Bahnhof zurück und stiegen um 14 Uhr 40 in den Zug, der uns zurück nach Bensheim und weiter nach Weinheim brachte. Am Bahnhof in Weinheim zerstreute sich unsere Gruppe, denn viele wurden direkt dort von ihren Eltern abgeholt. Ein paar liefen mit den Lehrern zurück zur Schule.

Wir waren sehr angetan von der Möglichkeit, in einem der Häuser für ein paar Tage zu leben.

Vielen Dank an Herrn Rittinger für die Organisation und Herrn Wolff und Frau Eberhard für die Begleitung dieses Ausflugs, der uns allen Spaß gemacht hat und bei dem wir viel gelernt haben. 

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